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Artillerie-Werk 7

Das Artilleriewerk 7 wird bis Heute gesucht. Nach der Legende soll die Rote Armee nach dem Krieg das Artilleriewerk 7 mit deutschen Fundwaffen gefüllt und dann verschlossen haben.

Das Geheimniss um das Artilleriewerk 7 gebründet sich auf den Hinweisen die man im Gelände findet und auch den Hinweisen im Stollen. An den vermauerten Abzweigen stimmt einfach was nicht.  Ausserdem gibt es zum A 7 Legenden, die davon sprechen, dass die Rote Armee das Werk benutzt hat um überzählige deutsche Waffen dort einzulagern. Angeblich soll später das ganze Artilleriewerk übererdet worden sein. Vergleicht man die wenigen Ausbauten (max. untere Etage) des A 5 und des A 8 mit der Landschaft im Wald wo es sein soll, so gibt es tatsächlich Fläche die auf solche Übererdung hindeuten könnten.

Ausserdem gibt es einen Berg der einem Stollen folgen könnte, der in genau der Höhe des vermuteten A 7 in Richtung Regenwurmlager führt. (Siehe Bild rechts)

 

 

Vorallem aber die drei Tunnelabzweige vom Hauptverkehrsweg zum A 7 sind die waren Rätsel. En anderer Kollege der diesem Rätsel folgt hat sich mal die Mühe gemacht, den Bereich hinter dem Verschluss weiter auszugraben. Im rechten Bild oben erkennt man gut wie mühsam er sich durch den ton gearbeiten hat. Und schaut man genau hin, so kann man im Bild Mitte nach Rechts eine etwas rotbraune Schicht entdecken. Eine andere Materialfarbe und damit auch ein Hinweis, dass der schwere dunkle Lehm nicht natürlich in senkrechter Weise dort vorhanden war, sondern von ausserhalb des Tunnels aufgefüllt worden sein muss. Immerhin war ja die Wand (bild links oben) zugemauert.

 

Die Bilder im Innenraum belegen wirklich unglaubliches. Die vermauerten Steine wurden auch in den Fugen gegen den Stollenrand gegengemauert. Es gibt Abdrücke vom Mörtel am Beton. Wenn aber der Verschluss von innen, also aus dem Stollen heraus erfolgt sein soll, hätte man den Maurer einmauern müssen. Nur so wären die von aussen gegen den Beton gemauerten Ziegel (siehe rechtes Bild in der Ecke obenlinks) erklärbar. Dort sind die abdrücke der Fugen noch Heute erkennbar.

Der Legende zufolge soll das Artilleriewerk 7 mit drei Anfahrten wie die Burschner Schleife vom Haupttunnel aus erreichbar gewesen sein. Genau diese drei Abzweige weisen diese Vermauerung auf. Das Bild rechts zeigt die übliche Vermauerung nicht von Aussen gegen die den Beton, sondern von Innen gegen die Seitenwände.

Die Frage bleibt also offen, ob es sich lohnt in dem Verschluss weiter zu graben und möglicherweise den Spalt zwischen dem vorhandenen Stollen und einem weiterführenden nur von der Roten Armee unterbrochenen Stollen zu finden. Dann wäre das der Zugang zum A 7.

 

 

Copyright ©2017 | 21.11.2017