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Empfehlungen


Für meine Gäste und auch für Besucher die auch auf eigene Faust im Ostwall die Wälder durchsuchen wollen, biete ich hier einen kleinen humorvollen Infoservice über das was im OWB wichtig sein könnte.

 

 

Wer mit polnischen Bürgern ins Gespräch kommen möchte, sollte nicht als Heerführer aufteten. Die polnische Gastfreundschaft ist empfehlenswert. Leider haben manche Menschen bis Heute (auch Deutsche) die nahe Vergangenheit und das Schicksal des Krieges noch immer nicht vergessen, alte Wunden können durch Freundlichkeit und ein Lächeln geschlossen werden.

 

 

Wandern Sie nicht ohne Plan, bedenken Sie, dass Sie im OWB eine Natur erleben können, die in Deutschland vielleicht noch in Naturschutzgebieten zu finden ist.
Auf den Strecken zwischen den Bunkern liegen auch oft Wasserhindernisse, die zu Umwegen zwingen. Viele Bunker stehen auf den Karten, sind aber im Gestrüpp nicht leicht zu finden. Manches kann man nur noch mit Machete begehen, doch das ist in Polen ohne Sondergenehmigung verboten.

 

 

Planen Sie Ihren Gaststättenbesuch vor. Es gibt in der Region MRU nur wenige Restaurants. In Polen gibt es keine Bewirtungspflicht. Oft genug werden Lokale wegen der wenigen vorhandenen Möglichkeiten für Feste gebucht und sind dann für Sie nicht zugänglich. Vorallem in der Zeit des Erntedankfestes ist es üblich zu Heiraten. Dann ist es nicht leicht am Wochenende ein freies Gasthaus zu finden.
Hintergrund:
Alte Bauernregel - Wenn die Frau auf dem Feld was taugt kannste sie heiraten, war sie faul, braucht nach dem Erntedank auch keiner Hochzeit halten.

 

Der Weg aus Deutschland ist seit der Eröffnung der Autobahn sehr schnell in den Ostwall führend, doch wer diese benutzt sollte spätestens in Torzym abfahren, auch dieses kleine Stück kostet Mout. Wer weiter fährt, fährt am Ostwall vorbei.  
Wer also die Möglichkeit hat sollte die Grenzübergänge Guben im Süden oder Küstrin im Norden nutzen und die Landschaftlich schönere Strecke geniessen .

 

 

Für die Besichtungen des OWB kann man kleidungstechnisch nur falsch bekleidet sein. Bei meinen Führungen stellte sich einfach heraus, das es auch immer ein wenig um Dreck geht. Also sind die Armyklamotten gar nicht so verkehrt. Gutes Schuhwerk ist in den Bunkern immer wichtig. Welch Anblick ist es in der Burschnerschleife Touristen zu sehen wo Frauen in Highheels zwischen den Gleisen balancieren. Was tut man nicht alles für den Mann ;-) 

 

 

 

Bei 35 km Tunnellänge ist Licht das Wichtigste. Auch in den einzelnstehenden Bunkern ist Licht sehr wichtig. Natürlich auch der ausreichende Batterievorrat zum tauschen.

 

 


Es gibt nur noch drei Panzerwerke die äusserlich noch Intakt erscheinen. Alle Panzerwerke wurden nach den Absprachen der Allierten in Jalta durch Sprengung “demilitarisiert”. Das erfolgte bei manchen Bunkern stärker manche schwächer. Wenn Sie aber nicht auf den Touristenwegen wandeln wollen, sollten sie über eine Führung bei mir nachdenken......

 

 

Es ist immer wieder ein interessantes Bild zu sehen, wie manche Menschen sich die Zeit mit Sondengängen im OWB vertreiben.  
Beachtet man die Situation 1945 im OWB, so ist das Suchen nach Resten des Krieges im Bereich OWB sinnlos. Nicht nur das seid her schon genug Polen und Deutsche das Gebiet umgepflügt haben, der OWB war 1945 nicht an allen Gräben besetzt. Nach Auskunft des Bundesarchives gab es im Bereich zwischen Oder und Warthe fast 1200 Km Gräben in drei Wellen. darin hätte man ganze Armeen verstecken können, die es 1945 gar nicht mehr gab!      Das Suchen ist sinnlos!

 

In Deutschland, in Polen ist es manchen Menschen wichtig ihr Monogramm oder sonst welchen dummen Spruch zu hinterlassen.
Würde man die Bunker so betrachten können, wie Sie erbaut wurden, würde sicher mehr der Ernst eines sinnlosen Krieges deutlich.
Ich frage mich immer was ein manchmal wunderschönes Bild in einem Tunnel zu suchen hat das nie ein Mensch sehen wird, weil dort nur Freaks wie ich und meine Gäste dort vorbei kommen. 

 

Der Besuch des OWB ist immer auch eine Frage der Detailansicht. Ich versuche ihnen auf meinen Führungen ein zusammenhängendes Gesamtbild zu geben. Das bedeutet, wir müssen auch mal irgendwo reinkrauchen.
Auf den Touren sind wir täglich fast 8-9 Stunden unterwegs. Das Ganze wird dann zu einem echten Abenteuer.


 

 

Die eigene Besichtigung des OWB ausserhalb des touristischen Bereiches bei Museum in Pniewo und der Burschner Schleife, sind illegal.
Der Weg führt durch Wälder und immer auch durch ehemaliges militärisches Sperrgebiet. So mancher Bunker ist bis Heute mit Stacheldrahtsperren versehen, die manchen Besucher arge Kratzer an den Waden brachten.

 

In den Bunkern lauert an jeder Ecke eine Gefahr, bedenken Sie dies. Herausstehende Moniereisen eitern nur sehr schwer aus dem Auge. Betonbruch oder aufgesprengte Risse im Beton brechen schnell das Schienbein. Der Beton an sich hat nach über 50 Jahren seine Endfestigkeit erreicht. Ich garantiere das er härter ist als Ihr Dickschädel.

 

 

 

 

Was militärisch dafür gebaut wurde, dem Menschen zu Schaden, wird ihnen auch heute nicht wohlgesonnen entgegen kommen.
Seien Sie vorsichtig. Mit einem geschulten “Führer” der die Gefahren kennt, der aber auch weiß wo die Highlights in den Wäldern versteckt sind, macht eine Besichtigung doppelt so viel Spaß.
Und verhindert unsinniges suchen, es ist Ihre Zeit! 

 

 

So manches an alten Equipment habe ich auf besonderen Führungen dabei. Was das sollten Sie sich überraschen lassen.

 

 

 

Im Sommer bringen Sie bitte die Badesachen mit. Der OWB wird von zahlreichen Gewässern durchzogen.
Nach einem aufregenden Besichtigungstag, vor dem Grillen am Bunker ist ein erfrischendes Bad oft willkommen.

 

 

 

Lassen Sie Schätze im Lande. Nach einem Gesetz ist es verboten Gegenstände die vor 1945 in Polen waren aus dem Lande zu bringen. Auch wenn Polen in der EU ist, finden noch immer Grenzkontrollen statt.

 

Sollten Sie ihre Einkäufe am Polenmarkt tätigen wollen, kann ich Ihnen nur den Tipp geben, egal was Sie da kaufen, 30 Km weiter ins Land bekommen sie das Gleiche preiswerter.......

 

 

 

 

Weitere Ziele finden Sie auf meinen Seiten oben. Wir wünsche ihnen viel Spaß beim durchstöbern der Seiten und würden uns freuen, wenn Sie unsere Angebote für geschichtlich interssante Abenteur buchen würden. 

Wir freuen uns auf Sie !

 

 


Falls Sie Fragen haben, senden Sie mir doch einfach eine Email, falls Sie etwas aus dem polnischen übersetzt haben wollen, auch hier kann geholfen werden.

Ihre Christel Focken
0176 75 00 51 52
 
 
Mit kollegialem Dank für die Comikbilder und die Erlaubnis zur Benutzung an Robert M. Jurga

Copyright ©2017 | 23.08.2017